Gedichte


Es ist zum Lachen      28.03.2009

Lachen hat viele Variationen,
sie verinnerlichen wird sich lohnen.

Lachen ist heilsam du wirst es kaum glauben,
erschüttert dein Zwergfeld,
fährt in den Bauch und hilft zu verdauen.
Die Tränenkanäle werden durchflutet,
Das Hirn zum Denken besser durchblutet.

Manche schütteln sich vor Lachen,
sie wirkt ansteckend zum selber machen.
Anderen wieder bleibt das Lachen im Halse stecken,
aus Angst es könnte Heerscher wecken.
Sie wollen sich der Lächerlichkeit nicht preisgeben,
immer weiter nach oben streben.

In der christlichen Kultur wurde Lachen verboten,
die Pfaffen glaubten so die Menschen zu loten.
Satanisches Gelächter klang aus der Hölle,
für ihn eine glaubhafte Belustigungsquelle.

Ha, Ha ist die kürzeste Lache,
sparsam mit umgehen ist nicht jedermanns Sache.
Manches Lachen geht an die Nerven,
Zerreist das Zwergfeld bringt es zum Bersten.


Berge

Berge wandern an die Seen,
um sich darin zu spiegeln.

Häuser kommen zu den Menschen,
um sie zu wärmen.

Kirchen kommen zu den Gläubigen,
um ihnen Geborgenheit zu geben.

Rathäuser zu den Einheimischen,
um ihnen im Rat zu geben.

Die Dunkelheit kommt,
das wir vom dem Äußeren zum Inneren gleiten.

Der Mensch kommt zu sich,
um sein Bewusstsein zu erweitern.


Der Fels

Der Fels, voller Erwartung auf die Welle,
sie trifft ihn hart,
auf die gleiche Stelle.
Ausweichen nein,
Auch wenn er es könnte
Den Täglichen Kampf
Seit Jahren ihn krönte.

Auch mag er streichelnd umspült zu sein
In gurgelnden Lauten
Verliebt mit ihr eins

Die Dünung erwacht.
Die Welle bricht,
am Fels mit hoher Gischt.
Standhaft seit Jahren,
kennt das Gebaren,
freut sich immer wieder aufs neu,
Fels und See,
kennen keine Scheu,
sie bleiben sich treu.


Der Teppich

Ihr habt mich gesponnen.
Hab Gestalt angenommen,
und mein Teppichseelchen bekommen.
Das erleben will durch dich,
deshalb,
tritt auf mich.

Lass deinen Körper meine Wohligkeit spüren,
auf mir liegend im Genuss dich verlieren,
lass zart deine Hände über mich gleiten,
bevor sie Gefühle bereiten,
und mit mir fliegend in die Unendlichkeit gleiten.

Irgendwann wird es hell,
Mit einem Fädchen kitzelt ich an ner Stell.
Will deine süße Last jetzt nicht mehr,
vergiss mich nicht ganz,
komm wieder mal her.


Alles ist richtig

Alles was auf dieser Welt geschieht ist richtig.
Es zu erkennen, wichtig
Es zu begreifen, weitsichtig
Es zu empfinden, für die Seele spiritistisch.


Die Sucht.

Ich freu mich drauf,
heut Abend hinauf,
in die Spielerhallen,
dem Rausch zum gefallen.
Wenn alle mich hassen,
ich pfeife drauf,
ich geh hinauf.

Mein Geld ist verspielt,
wer hat mich noch lieb.
Mein Versprechen gebrochen,
mich beherrscht über Wochen,
ist alles dahin,
ohne Gewinn.

Was will mir mein Eigen,
mit dieser Sucht zeigen,
Es hat doch alles einen Sinn,
Wo führt sie mich hin.

Erfahr ich erst später,
Wofür was alles war.
Was hat das Schicksal mir angespart.
Alles ich richtig auf dieser Welt,
die Schöpfung hat auch für mich sein Entgelt.
Und so wird es kommen,
dass ich mal erzähl,
was mich hat erfreut,
und auch gequellt.
Ich konnte das Tief nicht überspringen,
aber neu beginnen.

.
Spielsucht

Mit magischer Kraft,
zieht´s mich hin in den Schacht.
Es fasziniert und berauscht,
die realen Sinne nicht braucht.
Von dem Rausch in den Wahn,
Bringt ab von der Bahn.

Helft bevor ich mich verlier,
helft, ich will sein so wie Ihr.

Helfen heißt stützen,
Vorhaltungen nicht´s nützen.
Meiden heißt trennen,
lass anerkennen.
Nicht Gewissen belegen,
Gib deinen Segen.
Erkenne das alles zum erkennen dient,
Um das zu werden,
Was ich lieb.


Zinsen
 

Zinsen auffressen was wir besessen
Die Reichen sie schrappen
Von den Armen die Lappen
Alles werden sie bekommen
Ihr Herz ist benommen.

Das glückliche Leben
den Armen gegeben
sie können sich freuen
auf weniges Neue
wenn auch nur selten
Arm und Reich trennen Welten.

Mit mehr Geld wächst der Zaun
Wen kann ich noch trauen
Wer behütet meine Kinder
Mit den Brillianten in ihren Mündern
Durch ihr Outfit fallen sie auf
Sie trauen sich nicht mehr raus
Wollen doch allen zeigen
Was ihnen eigen
Was nützt da das Geld
Abgeschirmt von der Welt.


Gott und die Liebe          21.03.2009

Die Liebe kommt von Gott,
ich glaub so ungefähr,
sie strömt durch unser Herz,
macht es leicht und unbeschwert.

Die Liebe kommt von einer Göttin,
ich glaub da kommt sie her.
Sie ist für eine kurze Zeit,
auf immer kein gewähr.

Die Liebe kommt von der Natur,
sie ist die reine Zärtlichkeit,
halt sie fest und glaube nur,
sie ist nicht für die Ewigkeit.

Die Liebe kommt von mir,
lass sie durch dich strömen,
mit nichts schöneren auf dieser Welt,
kann ich dich verwöhnen.

Ref.
Wo kommt die Liebe her
Ich möchte sie begreifen
Für mein Inneres zureifen.


Mein eigner Freund zu sein. Ballade              23.02.2009

1. Mein eigner Freund zu sein,
ist erstrebenswert allein,
Schon beim Bedenken eines Tuns,
nichts als gegeben abzutun.
Bei jeder Handlung, jedem Sagen,
vorher die Wirkung abzufragen.
Obs gut tut, oder nicht,
ob sichs lohnt, auch ein Verzicht.
In sich horchen, wie sichs reimt,
ist Geist und Körper vereint,
Dann können Harmonien fliesen,
und Kreatives sprießen.

Ref.
Die Begegnung mit mir selbst,
heißt, behutsam mit mir leben.
Will das schönste auf der Welt,
Mir, nur mir, alleine geben.
Es ist kein Egoismus, dieser Trip,
Er ist der Beginn, für aller Glück.

2. Sein Freund, immer Freund zu sein,
ist harte Arbeit, schon im Keim.
Immer gute Gedanken für ihn zu haben,
mit welchen Essen ich ihn labe,
wie viel Bewegung braucht er jetzt,
wann Ruhe, keine Hetz,
was gebe ich ihn an Liebe,
nicht zu vergessen,
schön dosiert, nicht besessen.

3. Wie pflege ich mein größtes Körperteil,
dass es zur Berührung ist bereit.
Will ihn streichelnd und verführen,
mit dem Tastsinn des Berührens.
Lieblichkeit in ihm wecken,
ohne Angst und kein erschrecken.
ein tiefes Wohlsein in ihm erzeugen,
Gesunddung aller Zellen neuern.
Es lohnt sich alles zu bedenken,
um ihn und sich zu beschenken.

Ref.
4. Deine Sinne lass ihn spüren,
6 Stück sind zu präsentieren.
Einer mehr wie allgemein,
dieser für die Sinnlichkeit,
In sich hören und auch spüren,
die Stabilitäten daher rühren.
Hormone im Einklang wiegen,
Kranksein, der Vergangenheit verschrieben.
Einüben diesen guten Sinn,
ein schönes Leben mit sich bringt.

5. Der Lebensmeißel mit plastischer Kraft,
den Ausdruck seines Gesichtes schafft.
Wenn Enttäuschung den Mundwinkel senkt,
die Falten ein unsolides Leben bekennt.
Aber wenn sein klarer Blick Neugierde zeigt,
seine vollen Lippen kussbereit,
und sein frohes Antlitz offen zeigst,
sind alle Menschen auch bereit,
ihn, dein Freund auch anzuerkennen,
und ihn auch Freund benennen.


6. Irgendwann ist es dann aus,
er sagt zu mir, ich will nach Haus.
Ich will nun ausruhen von dem Leben,
was ich Allzeit hab gegeben,
Sorgfalt war auch viel dabei,
manchmal Leid durch Eitelkeit.
hast mich mit Süchten auch gequält,
statt mit Sportlichkeit gestrählt,
wie steht mein ich in der Ahnenreihe?
muss ich mich schämen,
muss ich bereuen,
mit welcher Erkenntnis wandert meine Seele ab,
wenn ich steige in mein Grab.

Willi


Obama das A und O

Alle Hoffnung liegt in ihm,
unsre Wünsche zu ihm ziehen.
Alles machbar Gutes auf der Welt,
nun zu seinen Aufgaben zählt.
Unsren Glauben wir ihm senden,
den Himmel zu ihm wenden.

Unser Wunsch das Wohl der Menschheit näher bringt,
wir sind sicher es ihm gelingt.
Die Energien schicken wir durch Zeit und Raum,
erfüllen wird er unsren Traum.

Im Frieden bringt der Welt er näher,
überall hat er seine Späher.
Das Zusammenführen ihm gelingt,
vielen Menschen Sorgen nimmt.

Die Natur liegt ihm am Herzen,
er weis, sie lässt nicht mit sich scherzen.
Aus der Belastung heraus,
baut er Amerika ein reines Haus.

Er zeigt wie mit Geld ist um zu gehen,
die Verantwortung wir sehen,
Die Menschen werden sie begreifen,
um daran zu reifen.

Er macht aus jedem eine Persönlichkeit,
die zum Leben ist bereit.
Kriege zu beginnen,
Ist nicht sein Sinnen.

Reff. ???????????
Obama nimmt deine starke Hand,
es hängt nicht nur eine Nation daran.
Aller Hoffnung in dir ruhen ,
die ganze Welt ist für dein Tuen.
Bring uns alle in die Pflicht,
der Schimmer wird zum Licht.

Oder

Obama an deinem starken Arm,
hängt nicht nur eine Nation daran.
Alle Hoffnung auf dir ruht,
es hat Sinn was du tust.
bring uns in die Pflicht,
eine ganze Welt schaut auf dich.

Volmar, 26.02.2009


Warum       26.02.2009
 

Warum siehst du alles im anderen Licht,
du sagst es war so, ich sage, so war es nicht.
Ich habe es dir doch so mitgeteilt,
bin ich zum hinhören nicht mehr bereit.
Wir haben alles gemeinsam gemacht,
und soviel gelacht.

Ist alles nichts mehr,
gehen unsere Wege auseinander.
Nehmens wir alles viel zu schwer,
lieben wir noch einander.

Ständig recht haben wollen,
macht uns kaputt.
Und das Viele von Gestern,
wir lassen nichts ruhen.

Wo ist die Liebe die alles verzeiht,
wer ist zum einlenken bereit,
wer reich die Hand zur Versöhnung hin,
zum neuem Beginn.

Der kleine Ärger häuft sich an,
bis der Topf voll ist bis zum Rand.
Das Überkochen ist ein Ventil,
Aber nützt es noch viel?

Um uns zu verteidigen ist jedes Mittel recht,
wir verletzen uns im Wortgefecht.
Worte können befreien,
aber auch noch mehr entzweien.

Jeder will so Leben wie es ihm passt,
ohne Rücksicht wird rumgetschast.
Du willst mich haben nach deiner Fasson,
aber dann mit einer Marionette leben, pardon.

Wo ist die Liebe die alles verzeiht,
wer ist zum einlenken bereit,
wer reich die Hand zur Versöhnung hin,
zum neuem Beginn.

Wie sieht es in mir aus,
wenn ich geh aus dem Haus.
fühle ich mich dann obdachlos und allein,
oder wird es die große Freiheit sein?

Diese Fragen stehen im Raum,
der Mut zur Entscheidung, bleibt ein Traum.
ein Gedankengerippe,
ohne Muskeln drum, zerfällt in Stücke,

Lass jedem Freiheit, wenn es nicht schadet,
nach diesem Vorsatz, sind wir begnadet.
lass auch mal ohne Herz geschehen,
Mit den Augen des Partner gesehen.
Wenn wir was ganz verrücktes machen,
und nichts dabei rauskommt, kräftig lachen.

Wo ist die Liebe die alles verzeiht,
wer ist zum einlenken bereit,
wer reich die Hand zur Versöhnung hin,
zum neuem Beginn.


Wer nicht      28.03.2009

Wer sich nicht selbst steuert,
wird fremd gesteuert.

Wer sich nicht selbst bewegt,
wird unbewegt bleiben.

Wer sich nicht selbst kennt,
kann andere nur schwer erkennen.

Wer sich nicht bewusst ansieht,
sein Gesicht verliert.

Wer sich nicht ins Licht stellt,
bleibt im Dunkeln.

Wer nicht Liebe gibt,
wird keine Liebe bekommen.

Wer nicht Gutes tut,
kann lange auf Gutes warten.


Ähnlich Lied 2 wie für die Koffer


1. Ein Leben für uns allein,
hält das Chicksal für uns bereit.
Wir dürfen uns geben lassen,
und im Selbst, unsre Herzen fassen.

2. Alles gewesene ist vorbei,
wir erleben uns jetzt im sein.
Harmonie uns hierhin trägt,
die erreichte Lust jetzt zählt.

3. Fallen lassen im Genuss,
entspannt sein, des Eben bewusst.
Noch ein letztes zartes berühren,
im wahren Glück verlieren.

Brauch ich ein wenn um zu geben
kann ich lieben ohne zu nehmen,
auf mich wartet ein glücklich sein,
offen um mich zu ergründen,
mit einem anderen Herzen verbinden,
zu wie viel bin ich jetzt bereit.